Defensiver Pessimismus

Es folgt eine Erklärung, warum der sogenannte defensive Pessimismus seine Vorzüge hat. In unserer Gesellschaft steht das positive Denken wie ein Allheilmittel im Medizinschrank für ein glückliches Leben. “Lass dich nicht von negativen Gedanken herunterziehen”, “Nutze Chancen, sei Positiv, hol das Beste aus dir raus”. Diese und andere Sätze sind vermeintliche Heilsbringer, die aus der …

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Schuld bei Klienten und Sozialarbeitenden

In der Gesprächsführung im Rahmen der Einzelfallhilfe kommt es immer wieder zu Situationen, in denen es um Schuld geht. Diese Thematik tritt in verschiedenen Dimensionen auf. Beispielsweise fühlt sich ein Klient schuldig, weil er einen Fehler gemacht hat. Oder er/sie nutzt den Schuldvorwurf als Neutralisierungsstrategie, indem er z.B. Dritte für bestimmte Entwicklungen verantwortlich macht. Das kann …

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Dienst nach Vorschrift?

Wir bewegen uns zwischen Selbstzweifeln und einer inneren Kündigung als Trotzreaktion. Hilfe schafft die Psychohygiene. Wir als Sozialarbeiter*innen erliegen alle und immer wieder dem Glauben, dass wir für den Erfolg eines Ziels verantwortlich wären. Erstmal ist das sinnvoll, weil wir vermutlich nicht mehr in das Arbeitsfeld gehören würden, wenn uns Misserfolge kalt ließen. Gleichgültigkeit ist der größte …

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Natur als Psychohygiene-Katalysator

Der Aufenthalt in der Natur ist in der Regel mit angenehmen Gefühlen verbunden. Egal, ob man die Mittagspause im Park verbringt oder man einen Urlaub auf Island macht: Viele Menschen suchen regelmäßig den Kontakt zur Natur, weil er sie (mehr oder weniger bewußt) erfüllt. Selbst Bilder von Landschaften haben meistens einen beruhigenden Effekt auf uns. …

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Selbst-Optimierung

Selbstoptimierung ist beliebt und birgt auch Gefahren. Emphatisch betrachtet kann ein zu großer Drang nach Verbesserung der eigenen Person als Hunger wahrgenommen. I hob Hunger und werd’ ned satt. Beispiel Fitness und Körperbild: Man kann sich schön fühlen wollen und auch etwas dafür tun. So hat Sport einen gesundheitsfördernden und körperbildenden Effekt in einem – …

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Professionelle Arbeit und der Resilienzfaktor Spiritualität

Aus der Resilienzfoschung wissen wir, dass spirituelles Coping ein belegter Faktor für funktionale Problembewältigung ist. Es erscheint daher sinnvoll, das aktuell in der sozialen Arbeit vorherrschende bio-psycho-soziale Modell um eine spirituelle Dimension zu erweitern1, wenn wir unseren ganzheitlichen Ansatz ernst nehmen. Interessant ist dabei, dass wir damit einen Brückenschlag zu den Wurzeln Sozialer Arbeit in …

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Studie: Zusammenhang von Spiritualität und Depression

Spiritualität als Resilienzfaktor ist vielfach belegt. So führt zum Beispiel eine ausgeprägte Spiritualität(Religiosität) zu weniger Bluthochdruck, weniger Herzerkrankungen, weniger Sucht und geringerer Suizidalität[1 Eine kürzlich veröffentlichte Studie untermauert nun erneut die Wirksamkeit. In der vorliegenden Untersuchung von Li et. al.2 wurde der Zusammenhang genetischer Prädisposition für eine Depression, Spiritualität und dem Auftreten einer Depression untersucht. …

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bild eines Gebäudes

Heilung durch Architektur

Der Podcast von “SWR2 – Wissen” widmet sich der Frage, wie sich die Bauweise von Gebäuden und die Gestaltung von Räumen auf die Gesundheit auswirkt. Die Folge kann man auf der Seite des SWR hören oder herunterladen … oder einfach direkt hier auf der Seite starten

bild von c.d. friedrich: zwei männer betrachten den mond

Beziehungsmotive

Beziehungsmotive nach Rainer Sachse sind Bedürfnisse eines Menschen in sozialer Interaktion. Diese Motive sind dem Menschen inhärent und werden in der Kindheit mehr oder weniger stark positiv bedient. Bei defizitärer Bedürfnisbefriedigung im Kindesalter ist der Bedarf im Erwachsenenalter dementsprechend höher. Es besteht die Chance auf eine Persönlichkeitsakzentuierung. Ein stark ausgeprägter Mangel in der Kindheit kann sogar zu …

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